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Das Teeparadies Limburg

 
Geschmack - Genuss - LebensArt

Geschichte des Tees

Teegarten China - Das Ursprungsland des Tees

China gilt als das Ursprungsland des Tees. Dort wurde bereits vor ca. 5000 Jahren die wohltuende Wirkung des Teeblatts beschrieben.

Die Legenden, die sich um die Entdeckung des Tees ranken, sind zahllos und nicht mehr nachprüfbar. Eine davon, weil Sie so schön ist, sei hier erwähnt: Dem chinesische Kaiser Shen Nung (2737 v. Chr.), der sehr auf Sauberkeit und Hygenie achtete und sich aus diesem Grund sein Trinkwasser auch immer abkochte, wehte ein Windstoß einige Teeblätter in seinen Kessel mit kochendem Wasser, diese färbten es golden und verliehen ihm ein überaus angenehmes Aroma. Der Kaiser probierte das Getränk, fühlte sich erfrischt und fand den Geschmack darüberhinaus auch noch angenehm. Aufgrunddessen wurde Tee anschließend das Getränk im "Reich der Mitte".

Wie auch immer die Geschichte war, bereits vor 5000 Jahren wurde der Tee in den Arzneimittelvorschriften des Kaisers Sheng-Nung aufgeführt. Unter anderem wegen seiner medizinischen Wirksamkeit wurde der Tee sehr schnell zu einem Getränk für alle Bevölkerungsschichten Chinas. Anwendungsgebiete sind bis heute die geistige und körperliche Erschöpfung, nachlassende Sehkraft im Alter, aber auch Kopfschmerzen.

Das erste (dreibändige) Buch über den Tee schrieb der Schriftsteller Lu Yu (740 - 804). Lu Yu, begeisterter Anhänger des Konfuzianismus, beschrieb darin ausführlich die einzelnen Zubereitungsformen und Zeremonien. Jeder Handgriff symbolisiert einen Gedankengang und ist damit ein Teil der Lebensphilosphie. Das bedeutet für den Teetrinker, dass Tee nicht nur die Gelassenheit fördert und auch verlangt, sondern auch eine positive Selbstdisziplin. Ly Yu wird noch heute als Schutzpatron des Tees verehrt.

Trotzdem dauerte es viele Jahrhunderte, bis der Tee auch nach Europa kam. Erst im 14. Jahrhundert brachten europäische Seefahrer und Missionare den Tee mit. Hier wurde er anfangs über die Apotheken vertrieben und diente als eines der wichtigen Mittel zur Fiebersenkung und Blutverdünnung. Darüber hinaus galt er, genau wie in China ein Mittel zur physischen und psychischen Regeneration.

Aber erst ab dem 17. Jahrhundert konnte sich der Tee durchsetzen und wurde ein weit verbreitetes Getränk. Im Jahre 1610 kam die erste größere Schiffsladung Tee nach Europa, genauer nach Amsterdam. Von da an waren die Holländer über 50 Jahre lang die einzigen Teeimporteure und belieferten ganz Europa mit diesem Getränk. 1669 stiegen dann die Engländer in dieses mittlerweile lukrativ gewordene Geschäft ein und die von ihnen gegründete EAST INDIA COMPANY hatte das Monopol für Teeimporte bis zum Jahr 1833 inne. Fast gleichzeitig gelangte der Tee auch auf dem Landwege nach Russland. Mitte des 17. Jahrhunderts kamen mit einer Karawane ("Karawanentee"!) knapp 200 Pakete Tee aus der Mongolei als Geburtstagsgeschenk an Zar Michael I. Die Karawanen zogen damals von Peking durch die Wüste Gobi, quer durch Sibirien, vorbei am Baikalsee und dann weiter zur Wolga. Bis ins 19. Jahrhundert hinein galt der russische Karawanentee als der bessere Tee, weil er, im Gegensatz zum Schiffstransport, nicht den dumpfen und muffigen Beigeschmack der Schiffsladeräume hatte, den man in Europa mit starkem Zuckern zu übertünchen versuchte.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden dank englischen Kapitals große Teeplantagen in den Kolonien Indien und Ceylon gegründet, von denen noch heute viele existieren und teilweise sehr bekannte Teegärten sind. Der Antrieb war hauptsächlich die Erschließung neuer Märkte, nicht, wie man vermuten sollte philosophische oder gar kulinarische Motive der Engländer. Die Teekultur in England enstammt also rein wirtschaftspolitischen Gründen.

Um aromatischen, wohlschmecken- den Tee zu bekommen, musste er möglichst schnell nach England verschifft werden. Die Londoner Teefirmen setzten alljährlich hohe Preisgelder für den schnellsten Kapitän aus. Weniger als 100 Tage brauchten die schnittigen Viermaster um die Fracht von Asien nach Europa zu bringen. Teeclipper wie die berühmte "Cutty Sark" brachten den Tee nach London. Sie kann heute noch auf der Themse bei Greenwich besichtigt werden. Es waren Segelschiffe mit vier oder mehr Masten, scharfem Bug und schlankem Rumpf. Sie besaßen verhältnismäßig große Ladekapazität bei niedriger Tonnage und erreichten hohe Geschwindigkeiten. Abgelöst wurden diese legendären Teeclipper erst durch die Eröffnung des Suezkanals. Durch diese Schiffspassage war die Route auch für Dampfschiffe möglich, die unterwegs genügend Möglichkeit fanden, um Kohlen zu bunkern.

Nach Amerika gelangte der Tee durch englische Einwanderer gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Vor allem in den gehobenen Schichten war er in relativ kurzer Zeit sehr beliebt. "Tea-Partys" waren stark verbreitet und um 1760 war Tee schon auf dem dritten Platz aller nach Neu-England importierten Güter. England nutzte diese Beliebtheit aus und belegte den Tee mit hohen Steuern, um seine durch den Siebenjährigen Krieg zerrütteten Finanzen zu sanieren. Dies führte im ganzen Land zu heftigen Unruhen. Am 16. Dezember 1773 verkleideten sich Mitglieder einer Freimaurerloge in Boston als Mohikaner, enterten die im Hafen liegenden Schiffe der EAST INDIA COMPANY und warfen 342 Kisten Tee über Bord.

Dieser Zwischenfall, in die Geschichte eingegangen als "Boston Tea Party", markiert den Beginn der Befreiungskriege gegen die englische Vorherrschaft in Amerika.

Teekultur im Teeparadies Limburg In Japan entstand die Teekultur erst sehr viel später als in China. 552 nach Christus brachten einige buddhistische Mönche die Kunst der Teezubereitung den Japanern bei. Schon sehr bald "veredelte" man dort den Teegenuss mit einer bis ins Detail festgelegten Zeremonie. Der Begriff "Teeismus", der viel später entstand, bezeichnet die fast religiöse Verehrung der Japaner für ihren Tee und der Zubereitung.

William Cavendish-Bentinck, der neu ernannte Generalgouverneur von Ostindien, setzte 1834 entscheidende Impulse beim Teeanbau in Indien. Als Folge davon verliert China seine bis dahin vorhandene Teeanbau-Monopolstellung und die indischen Teeplantagen rücken zu den berühmtesten Plantagen der Welt auf.

Die Deutschen sind (noch) keine Nation der Teetrinker, wobei die Ostfriesen hierbei eine Sonderstellung einnehmen. Da über gesundheitliche Wirkungen von Tees in den vergangenen Jahren immer häufiger geforscht und publiziert wurde, steigt die Zahl der Teetrinker kontinuierlich an. Der große Vorteil von Tee ist, dass er beides bieten kann: Gesundheitliche Ernährung und edlen Genuss!

Ganz anders dagegen ist die Lage in Ostfriesland: Dort trinkt man nicht einfach Tee, dort wird der Teegenuß zelebriert! Fast ausschließlich und über den ganzen Tag hinweg wird dort die "Ostfriesische Mischung" getrunken. Zubereitet wird dieser kräftige, überwiegend aus Assam-Schwarztee bestehende "Ostfriese" mit einem Teelöffel pro Tasse und einem zusätzlichen für die Kanne. Der Kandiszucker wird in die leere Teetasse gelegt, um das Knistern beim übergießen mit dem heißen Tee zu genießen. Mit einem speziellen Löffel wird die Sahne vorsichtig von der Milch geschöpft und "auf den Tee gelegt". Es wird auf keinen Fall umgerührt, um den vielschichtigen Geschmack zu erhalten. Langsam löst sich der Kandiszucker auf und bei ausreichender Größe reicht das Stück für mehrere Tassen. Die Tasse wird solange wieder gefüllt, bis der Gast den Löffel in der Tasse lässt um zu signalisieren, dass er genug hat. Zur eigentlichen Teezeit zwischen 14 und 15 Uhr werden zusätzlich Kuchen, Kekse oder Schmalzgebackenes gereicht.

Anfang des 20. Jahrhunderts war es der absolute Moderenner, zum Tee auszugehen. Immer mehr so genannte "Tea-Houses" und Hotels boten Tea-Time und Teemenüs an. Der um 1913 aus Argentinien importierte Tango sorgte insbesondere zum Nachmittagstee für noch mehr Attraktivität. Unvergleichliche Tanztee-Veranstaltungen waren in den Goldenen 20er Jahren der absolute Megahit.


Tee Heute

Exportweltmeister Deutschland wird auch beim Tee seinem guten Ruf gerecht: Erstmals wurde mehr als die Hälfte des 2005 importierten Tees hierzulande veredelt und als hochwertige Spezialität wieder ausgeführt. Dabei setzen vor allem Amerikaner, Russen und die Teetrinkernation England auf Tee-Qualität "Made in Germany". Als Motor des Exports erwies sich Grüntee – das Trendgetränk der Wellness-Welle – mit einem Zuwachs von fast 25 Prozent. Auch mit dem Inlandsgeschäft ist die deutsche Teewirtschaft insgesamt zufrieden: „In einem sehr schwierigen Marktumfeld konnten wir das Absatzvolumen mit einem Plus von 1 Prozent auf hohem Niveau halten“, sagt Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes. Damit hat sich die Teewirtschaft überproportional zum Markt entwickelt, der laut GfK im Bereich Heißgetränke 2005 ein Absatzminus von 5 Prozent ausweist. Über 18.000 Tonnen Tee wurden 2005 in Deutschland verkauft, durchschnittlich knapp 25,5 Liter Tee genießt jeder Bundesbürger pro Jahr.
Quelle: Deutscher Teeverband


Tee Weltweit

Heute ist Tee mit einer jährlichen Weltproduktion von ca. 3,3 Mio. t Tee das populärste Getränk der Erde.


Die 10 größten Teeproduzenten 2004
(Angaben in Tonnen)
Land Produktion Export Exportanteil
China 855.192 282.643 33,05 %
Indien 850.500 174.728 20,54 %
Sri Lanka 308.090 298.909 97,02 %
Kenia 295.000 284.309 96,38 %
Türkei 201.663 5.929 2,94 %
Indonesien 164.817 98.572 59,81 %
Vietnam 108.422 99.400 91,68 %
Japan 101.000 923 0,91 %
Argentinien 64.000 67.819 105,97 %
Bangladesch 55.627 10.635 19,12 %
Welt gesamt 3.341.827
Quelle: Welternährungsorganisation




 

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